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talk inTeam®: Umgang mit Emotionen, Ängste überwinden

Umgang mit Emotionen, Ängste besiegen

Angst beginnt im Kopf. Mut auch!

Wir kennen sie alle: Gefühle, die so stark sind, dass sie unser Denken außer Kraft setzen. Solange es positive Gefühle sind, sehen wir das nicht als Problem. Was aber machen wir mit den Negativen, zum Beispiel mit unseren Ängsten?

Viele Menschen haben die Befürchtung, von ihren Gefühlen überrannt zu werden. Angst, Scham oder Wut machen uns den Alltag oft schwer, aber ohne Emotionen wären wir nicht lebensfähig.

Was sind unsere Ur-Ängste – und heute?

  • Angst vor Misserfolg – Heute: Perfektionismus
  • Angst vor Überanstrengung – Heute: Faulheit
  • Angst vor sozialer Zurückweisung – Heute: Schüchternheit

Ängste sind gut, Angstvorstellungen machen krank

Ängste sind eigentlich etwas Gutes. Wenn du an der Felsenkante stehst, machst du aus Angst keinen weiteren Schritt nach vorn. Wenn du vom Weg abgekommen bist, hilft dir die Angst, wieder in die Gemeinschaft zurückzukehren. Durch diese Ängste werden Menschen nicht krank.

Was Menschen aber wirklich krank macht, sind die Angst-Vorstellungen von sich selbst und ihrem Leben: Die Prüfung nicht zu schaffen, im Leben zu versagen, keinen Job zu finden, nicht geliebt zu werden, zu dick oder zu häßlich zu sein, usw. – ein Leben lang Ängste! Und diese Ängste werden durch andere Menschen – Familie, Freunde, Kollegen – noch verstärkt, sodass Ängste Wirklichkeit werden.

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Was läuft heutzutage schief?

Über Generationen wurden unsere Bedürfnisse immer mehr unterdrückt, z.B. durch Schule, Beruf, Karriere, Familie. Deine Bedürfnisse sind archiviert in deinen Bewusstseinsschichten. Aber warum werden Bedürfnisse durch Außenstehende und dich selbst unterdrückt? Damit du funktionierst, dass du Erwartungen erfüllst – von deinen Eltern, Lehrern und später vom Chef! Die meisten Menschen, ob jung oder alt, funktionieren nur noch, d.h., die Angstmacher bestimmen über dein Leben.

Das beginnt schon in der Kindheit, wenn deine Eltern zu dir sagen:

  • Wenn du dir die Zähne nicht putzt, fallen dir die Zähne raus.
  • Wenn du dich in der Schule nicht anstrengst, wird mal aus dir nichts!
  • Was willst du überhaupt einmal werden, du mit deinen (schlechten) Zensuren? Und was schlecht ist, bestimmen natürlich die Eltern!

Dazu kommt, dass du ständig Gespräche mit dir selbst führst:

  • Ich schaffe das nicht.
  • Ich mache alles falsch.
  • Alle finden mich hässlich.
  • Ich bin zu dick.

Bei Angst entwickelst du Bewältigungsstrategien, um mit der Angst umzugehen. Diese Strategien sind erst kleine Körner, die durch dich stetig ‚gedüngt‘ werden, sodass sie sich zu großen Klumpen entwickeln – die immer tiefer in deine Bewusstseinsschichten eindringen. Deshalb ist es so schwierig, diese Denkmuster zu beseitigen.

Angstbewältigung – wie geht das?

Ängste kannst du nicht besiegen. Das erzeugt nur noch größere Angst. Entscheidend für die Rückkehr deiner Lebensqualität ist nicht: Wie kriegst du die Angst wieder los, sondern du musst ein Gefühl entwickeln, dass du merkst, dir wurde bewusst Angst gemacht, um dich zu manipulieren.

Manipuliert wirst du schon als Kind, damit du dich so verhältst, wie man sich das wünscht. Und das setzt sich ein Leben lang fort. Manipulation findest du überall – u.a. beim Einkauf im Supermarkt, beim sonntäglichen Gottesdienst oder immer dann, wenn du Medien konsumierst.

Wege aus der Angst

Du kannst nicht alles kontrollieren, damit nicht Unvorhergesehenes in dein Leben eintritt. Besser ist es, zurück zur Demut zu finden und das Leben so anzunehmen, wie es ist. Wer die Erfahrung machen konnte, wie beglückend es ist, sein Leben selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu gestalten, lässt sich nicht mehr einschüchtern.

Versuche mal, etwas liebevoller zu dir selbst zu sein. Esse nicht, was dir nicht gut tut. Esse nicht an Orten, wo es nicht schön ist. Nimm dir Zeit für dich, gehe an einem Ort, wo du gern bist. Schalte dein Handy aus, denk über dich nach – oder lass einfach deine Seele baumeln. So wirst du allmählich wieder Gestalter deines Lebens. Und irgendwann bist du nicht mehr der ‚Befehlsempfänger‘.

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